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Das Kleinkalibergewehr

Beim Kleinkalibergewehr wird mit sogenannten Randfeuerpatronen (5,6 mm) geschossen. Hier löst der Abzug einen Schlag auf den Zünder im hinteren Teil der Patrone aus, dieser explodiert und die freigesetzte Energie treibt ein Bleigeschoss richtung Scheibe.
Diese steht je nach Disziplin 50 oder 100 Meter vom Schützen entfernt. Als offizielle Wettkampfprogramme sind hier 60 Schuss liegend und der Dreistellungswettkampf (je 20 bzw. 40 Schuss liegend, stehend und kniend) im Angebot. Auf 100 m wird nur stehend geschossen 
Das Luftgewehr

Beim Luftgewehr wird eine Bleikugel (eigentlich keine Kugel, daher auch Diabolo genannt) mit einem Durchmesser von 4,5 mm durch komprimierte Luft oder CO2 durch den Lauf getrieben. Noch vor ein paar Jahren musste der Schütze einige Kraft beim Spannen der Waffe aufwenden, um die Luft mittels eines Kolbens "von Hand" zu verdichten. Heute verfügen die Luftgewehre über eine nachfüllbare Pressluftkartusche, so dass einfach nur die Kugel eingelegt wird.
Im Wettkampf schießen Frauen mit dem Luftgewehr 40 Schuss, Männer 60. Schüler (bis 13 Jahre) schießen 20 Schuss. Für die Schüler und Jugendklasse (bis 15 Jahre) wird auch ein Dreistellungswettbewerb angeboten. Hier werden jeweils 10 Schuss im Liegen, Stehen und Knien abgegeben.
 
Das Großkalibergewehr

Mit dem Großkalibergewehr (Kaliber bis max. 8 mm) werden die gleichen Wettkampfprogramme geschossen wie mit dem Kleinkaliber, jedoch auf 300 m-Distanz.  
Der Zimmerstutzen

Daneben gibt es vor allem in Süddeutschland noch die Disziplin Zimmerstutzen, laienhaft ausgedrückt eine Mischung aus Luft- und Kleinkalibergewehr. Hier werden eine runde Kugel und das Zündhütchen hintereinander in den Lauf gelegt. Daher ist mit dem Zimmerstutzen nicht immer ein absolut präzises Schießen möglich und es kann auf der 15 Meter entfernten Scheibe zu Abweichungen von bis zu 2 cm kommen. Eine Sportart für Tüfler. 
Das Vorderladerschießen

Eine weitere noch recht verbreitete Gewehrdisziplin ist das Vorderladerschießen - ebenfalls eher was für Tüftler. Geschossen wird auf 50 oder 100 Meter. Hierzu wird eine Schwarzpulvermischung von vorne in den Lauf geschüttet, eine Kugel darauf, das ganze mit einem Stock "gestopft", und dann wird mit Hilfe eines Zündhütchens das Pulver im Lauf zur Explosion gebracht und treibt die Kugel aus dem Lauf. Da hier jeder Schütze seine eigene Pulvermischung kreiert und seine Bleikugeln passend zum Lauf selbst gießt, ist auch dies eine Wissenschaft für sich.  
Ordonnanzgewehr 100 m

Waffe: Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen. Einzellader, Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen.
Munition: Handelsübliche, auch wiedergeladene Zentralfeuerpatronen.
Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 - 9 = je 25 mm.
Entfernung: 100 m.
Anschlag: Liegend freihändig - stehend freihändig. Im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muß, verwendet werden.
Programme: 40 Schuss bestehend aus 2 Serien liegend à 10 Schuss und aus 2 Serien stehend à 10 Schuss (Regel 1.58 SpO).